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Die Mesotherapie
... eine neue Behandlungsmethode
Die Mesotherapie wurde 1952 erstmals von Michele Pistor, einem französischen Arzt, beschrieben. Das Konzept lautet: wenig-selten-am richtigen Ort. Dabei werden kleinste Mengen an Wirkstoffen (Medikamente, homöopathische oder pflanzliche Arzneimittel) mit einer meist nur 4 mm langen, sehr dünnen Nadel in oder kanpp unter die Haut eingebracht. Dadurch können bestimmte, zugeordnete Organe oder Organsysteme beeinflusst werden. Man verwendet bei der Mesotherapie auch Kenntnisse der Akupunktur, der Neuraltherapie aber auch der Homöopathie und der Kräuterheilkunde zum Wohle der Patienten. Daraus wurde eine ausgezeichnete medizinische Behandlungstechnik, deren Ausbildung z.B. in Frankreich inzwischen mit einem universitären Diplom abschließt. Man schätzt, daß in Frankreich täglich etwa 50000 Mesotherapien durchgeführt werden. In Österreich beinhaltet die Ausbildung insgesamt 6 spezielle Kurse und eine Abschlußprüfung. Inzwischen hat sich die Mesotherapie auch in Österreich etabliert. Einerseits in der Schmerztherapie, wobei auch hier häufig sog. aussichtslose Fälle behandelt werden, andererseits in der Ästhetischen Medizin.
Weitere Informationen betreffend ästhetische Anwendungen der Mesotherapie finde Sie auch auf www.belfigura.com . Die Mesotherapie kann aber auch bei gynäkologischen Erkrankungen durchaus erfolgreich eingesetzt werden. So gibt es Behandlungsmöglichkeiten im Sinne einer Immunstimulation bei immer wiederkehrenden Infektionen der Scheide und der Blase. Ebenso möglich ist die Beeinflussung von Regelbeschwerden. Sei es, weil die Patientin keine hormonelle Verhütung möchte, die Regelbeschwerden nach Endometrioseoperation weiter bestehen, oder wegen eines bestehenden Kinderwunsches sonst nur Schmerzmittel eingenommen werden könnten. Ebenso können Beschwerden vor der Regel (Gereiztheit, Migräne, Wassereinlagerungen etc) gebessert werden. Weiters kann die Mesotherapie als unterstützende Behandlung bei Kinderwunsch , oder auch in der Schwangerschaft bei Rückenbeschwerden, Wasser in den Beinen oder tauben Händen erfolgreich eingesetzt werden. Die meisten Behandlungen werden manuell (also aus der Hand) durchgeführt, in der Ästhetik wird häufig eine sog. Pistole verwendet.
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