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Medizinische Ästhetik


1.) Mesotherapie
2.) “Botox“ Behandlungen
3.) Faltenauffüllungen
4.) Carboxytherapie

5.) Fett-weg-Spritze
6.) Akustische Wellentherapie (AWT)

1.) Mesotherapie

a) Mesolift
b) Mesocellulite
c) Mesostriae
d) Haarausfall


  a) Mesolift
Die Haut verliert im Laufe des Lebens an  Spannkraft und Elastizität. Dies geschieht  besonders durch den Verlust an Hyaluronsäure.  Beim Mesolift werden der Haut neben Hyaluronsäure auch verschiedenste Vitamine und Spurenelemente zugeführt. Zusätzlich können straffende Substanzen beigemengt werden. Durch die Verabreichung dieser Mischung wird in der Haut mehr Flüssigkeit gebunden, die Bindegewebssynthese wird angeregt, und so das Hautbild verbessert. 4 Behandlungen im Abstand von einer Woche sind sinnvoll, danach erfolgt die Auffrischung nach Bedarf, meist nach 3 Monaten. Zur Optimierung kann vor der Mesotherapie ein Peeling durchgeführt werden. Nach der Mesotherapie wird die, an der Hautoberfläche verbliebene Hyaluronsäure, noch mit dem Ultraschall eingearbeitet.
Folge- und Nachbehandlungen: Sinnvollerweise sollte das Ergebnis danach durch Ultraschallanwendungen und eine Hautangepasste Pflege möglichst lange gehalten werden. Zusätzlich können spezielle Nahrungsergänzungen ebenfalls die Bildung von Kollagen anregen.

b) Mesocellulite

Bei der Cellulite handelt es sich um eine Vergrößerung der Fettzellen mit venösen und lymphatischen Problemen, die dann zu vermehrter Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe führen. Dadurch quellen die Fettzellen noch mehr auf und lassen so die unschönen Dellen an Po und Beinen entstehen. Zunehmend verhärtet sich das Gewebe und der Grad der Cellulite wird schlechter. Durch die Mesotherapie wird die Blutzirkulation erhöht, der Lymphabfluß verbessert. Kleinere Fettdepots können aufgelöst werden und verhärtetes Bindegewebe kann gelockert werden. Meist sind 4 Behandlungen im Abstand von einer Woche sinnvoll. Bei ausgeprägter Cellulite sind eventuell noch zusätzliche Behandlungen nötig. Die Kombination mit dem Ultracontour zur Fettreduktion bringt noch bessere Ergebnisse.
Folge-und Nachbehandlungen: Die Mesotherapie sollte stets in Kombination mit entstauenden Behandlungen, wie Lymphstiefel oder Strom angewendet werden, da dadurch einerseits das Ergebnis verbessert und andererseits auch verlängert wird. Zusätzlich zugeführte Nahrungsergänzungen helfen bei der Verbesserung und auch beim Halten des Ergebnisses.

c) Mesostriae

Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen entstehen häufig durch eine Bindegewebsschwäche und eine verminderte Hautelastizität. Die Streifen treten meist an Bauch, Hüften, PO und Brüsten auf, sind anfänglich blaurot, später werden sie weiß. Bei der Mesotherapie werden die Kollagenfasern verkürzt, die Haut wird tonisiert und dadurch die Breite der Streifen geringer. 4 Behandlungen im Abstand von einer Woche sind sinnvoll. Bei ausgeprägten Streifen eventuell auch noch mehr. Die Kombination mit der Carboxytherapie und Schröpfen bringen noch bessere Ergebnisse.

d) Haarausfall
Haarausfall ist bei Männern und Frauen ein ernsthaftes Problem, da die bisher verfügbaren Behandlungen eher unzureichende Ergebnisse bringen. Haarausfall wird sowohl sozial als auch kulturell als Krankheit oder Schwäche empfunden. Bei Männern ist der Haarausfall meist genetisch bedingt, und dadurch sehr schlecht zu behandeln. Bei Frauen werden meist andere Ursachen (hormonell, Ernährungsfehler, Pflegefehler) diagnostiziert, die besser behandelt werden können.

2.) „Botox“ Behandlungen

Das Leben hinterlässt mehr oder weniger tiefe Spuren, meist eben auch im Gesicht. Nach und nach entstehen kleinere Fältchen aber auch tiefere Falten. Eine Hauptursache für die Faltenbildung ist die menschliche Mimik. Während des Lebens bewegen wir bestimmte Gesichtsmuskel immer wieder, und Falten so unsere Gesichtshaut. Deutlich zu sehen zum Beispiel beim Lachen oder beim konzentrierten Schauen. So entstehen Krähenfüße, Zornesfalte, quere Stirnfalten, aber auch zarte Lippenfalten. In der heutigen Zeit muß sich niemand mehr mit seinen Falten einfach abfinden. Es gibt eine Vielzahl von Behandlungs-möglichkeiten, welche die Haut glätten und sie um Jahre jünger aussehen lassen. Eine der bekanntesten Methoden ist die Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A. Dieses Botulinumtoxin wird umgangssprachlich meist als „Botox“ bezeichnet. Dies ist der Name des ersten Botulinumtoxinpräparates, das auf den Markt gekommen ist. Das Botulinumtoxin ist ein Protein, das vom Bakterium Clostridium botulinum gebildet wird. Es ist seit dem 19. Jahrhundert bekannt und wird seit Jahrzehnten erfolgreich bei Nerven- und Muskelerkrankungen eingesetzt. In der ästhetischen Medizin wird es seit ca. 15 Jahren angewandt. Die Wirkung des Botulinumtoxins setzt genau da an, wo Falten entstehen. Es löst die Verspannung der mimischen Muskulatur im Gesicht. Es wirkt auf die Endplatten der Nerven und verhindert die Ausschüttung eines Botenstoffes, welcher den Impuls zur Anspannung der Muskulatur auslöst. Die Wirkung der Behandlung zeigt sich nach einigen Tagen. Die Wirkung hält ca. 4-6 Monate an. Die Behandlung selbst ist ganz einfach. Durch die Injektion winzigster Mengen an Wirksubstanz in die Muskel, die die Anspannung auslösen, wird das Zusammenziehen und damit das Faltenmachen unterbunden.
Folge- und Nachbehandlungen: Sinnvollerweise sollte die Region mit speziellen Cremen zur längeren Ergebniserhaltung behandelt werden. Zusätzlich sind Ultraschallbehandlungen und eine hautangepasste Pflege sehr wichtig.

3.) Faltenauffüllungen

Durch verschiedenste Materialien können Falten von innen aufgepolstert werden. Am häufigsten wird dafür vernetzte Hyaluronsäure, eine vollständig abbaubare Substanz, verwendet. Damit lassen sich etwa die Nasolabialfalte, aber auch Falten um den Mund gut ausgleichen. Die Lippenkonturen können damit verbessert werden und auch das Lippenvolumen kann vermehrt werden. Die Haut wird dazu vorher lokal betäubt. Das Ergebnis ist sofort zu sehen und hält etwa 3-6 Monate an.
Folge- und Nachbehandlungen: Ultraschallanwendungen, speziell mit Hyaluronsäure, sowie eine hautangepasste Pflege verlängern das erzielte Resultat. Zusätzliche Nahrungsergänzungen können zur Neubildung von Kollagen beitragen.

4.) Carboxytherapie

Die Carboxytherapie arbeitet mit subkutanen (d.h. unter die Haut) Injektionen von CO2 in die zu behandelnde Stelle. Diese Therapieform gibt es seit 1930 und wurde bis heute derart verfeinert, dass die CO2 Einheiten mit dem Computer so dosiert werden, dass der Patient wirklich nur die therapeutische CO2 Dosis in die betroffene Stelle erhält, die er auch verträgt. Diese Methode erlaubt die äußerst zufrieden stellenden Ergebnisse, bei mehr als 400.000 Patienten und Patientinnen. Es handelt sich dabei um eine Methode ohne chirurgischen Eingriff, bei der Kohlendioxid (CO2) wird über eine kleine Nadel (0,3mm Durchmesser) in das Gewebe unter die Haut eingeführt wird. Von der Injektionsstelle aus, breitet sich das Kohlendioxid schnell im umliegenden Gewebe aus und wirkt dabei auf zwei, sich ergänzenden, Wegen. Einerseits beseitigt das CO2 mechanisch Fettzellen, andererseits hat es einen starken gefäßerweiternden Effekt. Geweitete Gefäße ermöglichen einen größeren und stärkeren Blutfluss zu diesem Gebiet, was wiederum mehr Sauerstoff für das behandelte Areal bedeutet. Die Erhöhung des Sauerstoffs bewirkt, dass die Bildung von Flüssigkeitsstau zwischen den Zellen verhindert wird. Das Ende des Ergebnisses ist weniger Fettzellen und festeres Gewebe unter der Haut. Starke Erweiterung der Blutgefäße, eine Erhöhung der zellulären Sauerstoffanreicherung sowie ein fettabbauender Effekt. Besonders gute Ergebnisse werden bei der Behandlung von Cellulite und der Beseitigung von Schwangerschaftsstreifen, sowie eine deutliche Verminderung von Alterserscheinungen an Dekoltee und Händen erzielt. Je nach Gewebezustand benötigt man unterschiedlich viele Sitzungen, die ein bis zwei Mal wöchentlich tattfinden. Das hängt natürlich auch vom gewünschten Ergebnis und dem Anwendungsgebiet ab. Eine Sitzung dauert ca. 10-15 Minuten. Nach ein paar Behandlungen ist die Haut sichtlich gesünder und man kann eine fühlbare Gewebestraffung feststellen. Wie lange das Ergebnis anhält hängt von den Anlagen und dem Lebenswandel des Patienten ab. Es gibt keine Einschränkungen nach der Behandlung. Man kann sofort seinen gewohnten Beschäftigungen nachgehen, sobald man das Institut verlässt.
Folge- und Nachbehandlung: Straffende und pflegende Cremen komplettieren und erhalten den Erfolg.

5.) Fett-weg-Spritze
Sie ist keine Wunderwaffe gegen dass Übergewicht. Sie ist aber in der Lage, Fettpölsterchen, die weder durch eine Ernährungsumstellung noch durch Bewegung reduziert werden können, wegzuschmelzen. Behandelt werden können Reiterhosen, Oberschenkel innen und außen, Oberarme Rücken und Doppelkinn. Meist reichen 2-3 Behandlungen im Abstand von 8 Wochen aus.
Große Konkurenz hat die Fett-weg-Spritze vom Ultracontour, dem hochfrequenten, fokussierten Ultraschall (siehe dort) bekommen.
Folge und Nachbehandlung: Spezielle Fettabbauende Cremen und Lymphdrainagen verbessern das Ergebnis.

6.) Akustische Wellentherapie (AWT)
Akustische Wellen werden in der Medizin bereits seit 1980 mit großem Erfolg eingesetzt. Ursprünglich wurde die sog. „extrakorporale Stoßwellentherapie“ zur Behandlung von Nierensteinen entwickelt. Weitere Anwendungsgebiete folgten, unter anderem die Schmerztherapie, bei der energiereiche Schallwellen in die schmerzenden Körperareale geleitet werden. Behandelte Patientinnen stellten fest, dass durch die Behandlung auch ihre Haut glatter wurde. „Die Vermutung, dass die in der Schmerztherapie verwendeten Schallwellen effektiv zur Behandlung von Cellulite eingesetzt werden können, bestätigte sich in umfassenden klinischen Studien“, berichtet Dr. Novak von Storz Medical, langjähriger Experte auf dem Gebiet der Behandlung mit Schallwellen. Aus diesen Erkenntnissen heraus wurde die akustische Wellentherapie speziell für den ästhetischen Markt entwickelt. Die akustische Wellentherapie bekämpft die Ursache der Cellulite-Entstehung und nutzt dabei körpereigene Selbstheilungskräfte. Ein speziell für die ästhetische Medizintechnik entwickeltes Therapiegerät erzeugt Schallwellen, die mit einem Handstück ohne Verletzung der Haut schmerzfrei in die betroffenen Körperzonen eingeleitet werden. Um Energieverluste bei der Schallübertragung zu vermeiden, wird vor der Behandlung ein Ultraschallgel auf die Haut aufgetragen. Die Schallwellen regen die Stoffwechselvorgänge im unmittelbar unter der Haut liegenden Fettgewebe an. Das Wirkungsspektrum: Schlackenstoffe werden frei und Fettdepots abgebaut. Das Bindegewebe wird gestrafft und die Haut glättet sich. Gleichzeitig wird der Umfang der betroffenen Körperzonen reduziert. Die Hautstruktur wird so wesentlich verbessert und eine deutlich sichtbare Reduktion der Cellulite ist die Folge. Dr. Sattler von der renommierten Rosenparkklinik in Darmstadt erzielte bereits in seiner Pilotstudie von 2007 „verblüffende Ergebnisse“ und kam zu der Schlussfolgerung: „Die Methode hat großes Potenzial“ (Pilotstudie Akustische Wellentherapie, in: Ästhetische Dermatologie 02/2008).Bei der akustischen Wellentherapie werden extrakorporal erzeugte Schallwellen über ein spezielles Handstück in die von Cellulite betroffenen Körperzonen eingeleitet. Dies geschieht schmerzfrei und ohne die Haut zu verletzen. Je nach Cellulitegrad können 6-10 Sitzungen im Abstand von 3-4 Tagen erforderlich sein.Eine Behandlung mit AWT dauert im Durchschnitt ca. 20 Minuten.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage von Belfigura Resch unter
www.belfigura.com .