Mesotherapie

Die sanfte Alternative

Die Mesotherapie ist eine moderne Behandlungsmethode, die in Frankreich und den romanischen Ländern seit über 30 Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Sie wurde 1952 vom französischen Arzt Dr. Michel Pistor erstmals angewendet und beschrieben. Heute ist diese Behandlung längst auch an den französischen Universitätskliniken etabliert. Erst 1984 erfolgte die Gründung einer deutschen und 2004 einer österreichischen Gesellschaft für Mesotherapie, und damit auch die Festlegung gewisser Ausbildungsstrukturen und Kriterien. Die Mesotherapie stellt eine Synthese aus Neuraltherapie, Akupunktur und Arzneimitteltherapie dar. Es werden Medikamentenmischungen in äußerst geringer Dosierung möglichst nahe am Ort des Geschehens eingebracht, und zwar mittels vieler Mikroinjektionen in die Haut. Die Menge der verabreichten Medikamente ist zwar sehr gering, doch potenziert sich die Wirksamkeit durch die Kombination verschiedener Arzneimittel und durch die gezielte, lokalisierte Anwendung. Das entstehende Hautdepot sichert einen schnellen und anhaltenden Therapieeffekt.

Grundsatz der Mesotherapie

Wenig-Selten-Am richtigen Ort!

Vorgehen

Es werden dabei verschiedenste, selbst zusammengestellte, Medikamentenmischungen mit sehr dünnen, 4-6 mm langen Nadeln direkt in, beziehungsweise unter die Haut eingespritzt. Diese kann entweder händisch, oder mit einer pistolenartigen Injektionshilfe, besonders bei großflächigeren Anwendungen erfolgen.

Einsatzgebiete

Gynäkologie

Ästhetische Medizin